FMA > Fasziale Muskelarbeit


Körperliche und seelische Verletzungen hinterlassen ihre Spuren im Körper in Form von angespannter Muskulatur und damit verbundenen eingeschränkten Bewegungsabläufen. Es kann sich um akute, als auch um kleinste, über Jahre hinweg erworbene Verletzungen handeln, die z.B. auf Unfälle, psychischen Stress, schlechte Körperhaltung, ungünstige Lebensgewohnheiten usw. zurückzuführen sind. Das Schmerzgedächtnis!


Der Körper verfügt über die Möglichkeit zu lernen, sich zu erinnern  sowie Fertigkeiten und Gewohnheiten zu entwickeln. Eine Erinnerung wird im Körper als Bewegungs- oder Schwingungsmuster gespeichert. Das genetische Gedächtnis existiert natürlich auf zellulärer Ebene, doch Erfahrenes, Erlebtes und Erlerntes wird auf einer muskulären bzw. faszialen Ebene gespeichert.


Durch die Erinnerung an ein Trauma kommt es zu einer mentalen, emotionalen oder körperlichen Reaktion, die sicht-, fühl- oder spürbar wird. Eine wache, aufmerksame und Prozessbegleitende Haltung des Therapeuten ist mit die wichtigste Grundlage für eine gute, erfolgreiche Behandlung.